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#btw2009 – Twitter im Bundestagswahlkampf

Inspiriert von Barack Obamas Wahlkampfslogan „Yes we can!“ setzten auch deutsche Politiker und Parteien im Bundestagswahlkampf 2009 verstärkt auf das Internet. Die neuen Instrumente des sogenannten Social Web bieteten schon damals eine Vielzahl an Möglichkeiten um mit relevanten und vor allem jungen Anspruchsgruppen in Kontakt zu treten und eine neue Art der Kommunikation zu führen.

Gerade Twitter als eine dieser neuen Kommunikationsplattformen des Social Webs wurde 2009 bereits von vielen Politikern eingesetzt.

In den nächsten Wochen und Monaten bis zur Bundestagswahl 2013 werden hier Ergebnisse der damaligen Mediennutzungsanalyse zur Twitter-Nutzung im Bundestagswahlkampf 2009 vorgestellt und neu interpretiert.

Seitdem hat sich nicht nur die Anzahl der twitternden Abgeordneten stark geändert, sondern auch Ausmaß, Intensität, Form und Zweck.

Hier gibt es einen Einblick mit welcher Intensität Twitter im Bundestagswahlkampf zum Einsatz kam, wann die Nutzung ihren Höhepunkt erreicht hat, und wie sich die Bereitschaft zu twittern sich nach der Bundestagswahl entwickelt hat. Zudem soll gibt es Antworten welche Art von Tweets versendet, und welche Ziele damit verfolgt wurden.

250 Twitter Profile im Test

Einbezogen wurden 250 Twitter-Profile von Kandidaten, die sich um einen Platz im Deutschen Bundestag beworben haben. Setzt man die Gesamtzahl in ein Verhältnis zu der vom Forschungsinstitut Nielsen im Februar 2009 erhobene Twitter-Studie unter 68 Bundestagsabgeordneten, so können die Ergebnisse durchaus als aussagefähig betrachtet werden.

SPD mit den meisten Twitter-Profilen

Über die größte Anzahl an Twitter-Profilen in der Forschungsgruppe verfügt die SPD mit 29 % (71 Personen). Gefolgt von der FDP mit 26 % (65 Personen) und den Grünen mit 20 % (51 Personen). Mit 17 % (43 Personen) sind die Unionsparteien CDU/CSU vertreten und die Linkspartei mit 8 % (20 Personen).

Bereits in der Twitter-Studie des Forschungsunternehmens Nielsen im Februar 2009 unter Bundestagsabgeordneten zeigte sich eine hohe Twitter-Affinität bei den Abgeordneten der FDP.

Der Anteil an weiblichen Kandidaten liegt in der Forschungsgruppe bei 28 % (72 Frauen).

Kandidaten aus NRW mit der höchsten Twitter-Affinität

Die Kandidaten kommen aus allen Bundesländern, an der Spitze liegt Nordrhein-Westfalen mit 16 % (40 Personen) gefolgt von Baden-Württemberg mit 14 % (34 Personen) und Hessen mit 12 % (31 Personen). Schlusslichter sind Mecklenburg-Vorpommern mit 1,6 % (4 Personen) und Bremen mit 0,8 % (2 Personen).

9 Wochen lang Tweets lesen, analysieren und interpretieren

Der Forschungszeitraum erstreckte sich über insgesamt neun Wochen. Vom 31. August 2009, vier Wochen vor der Bundestagswahl, die am 27. September 2009 stattfand, bis zum 01. November 2009, fünf Wochen nach der Wahl.

Die Auswahl der Teilnehmer wurde überparteilich zusammengestellt, als Basis diente hierzu das Datenmaterial von wahl.de.

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Analog oder Digital? Sowohl als auch!

Was macht politische Kommunikation eigentlich aus? Wie verändert Social Media gewohnte Kommunikationsverhalten und wie können Plattformen wie Facebook oder Twitter sinnvoll eingesetzt werden. Diese Themen diskutierten unter dem Motto „Social Media und Politik“ der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Frank Schmiechen, stellvertretender Chefredakteur der WELT, beim 18. UdL Digital Talk in Berlin.UdL Digital Talk Berlin | 26.09.2012

Wie fast schon zu erwarten, ging es allerdings zu Beginn erst mal um das gerade vorgestellte Banken-Regulierungspapier und die seit Wochen andauernde Frage – wer wird Kanzlerkandidat der SPD. Diese Frage wurde trotz bohrenden Nachfragen des Moderators  Cherno Jobatey auch an diesem Abend nicht endgültig beantwortet.

Die Diskussion drehte sich in weiten Teilen darum, welche Daten im Internet durch die User veröffentlicht werden und mit welcher Freizügigkeit oftmals private Dinge ins Netz gestellt werden.
Wie passen einerseits die Debatte um Vorratsdatenspeicherung des Staates und der oftmals unbedachte Umgang mit persönlichen Daten in sozialen Netzwerken der Internet-Giganten wie Google und Facebook zusammen. Einigkeit herrschte bei beiden Diskutanten, dass sowohl in der WELT Redaktion als auch in Steinbrücks Büro „kleine Jugendsünden“ im Netz, wie Fotos von Partys kein Problem bei einer Bewerbung darstellen würden.

Die größten Unterschiede zur analogen Kommunikation zwischen Politikern und Bürgern liegen nach Ansicht von Peer Steinbrück bei der Vervielfältigung und der schnellen Verbreitung von Informationen.  Dies kann sowohl ein Vorteil sein, allerdings wie aktuelle Diskussionen  im Internet zeigen, auch negative Auswirkungen haben.

„Wir sind Virtuosen im Buch und Briefe schreiben, aber blutige Anfänger im Netz“ resümierte Frank Schmiechen und brachte damit einen wesentlichen Aspekt auf den Punkt. Egal ob Parteien, Politiker oder Bürger – alle befinden sich noch in einer Experimentierphase.

Für Peer Steinbrück sind Authentizität und Glaubwürdigkeit die entscheidenden Kriterien in der Kommunikation, dies gilt sowohl offline als auch online. So gibt Steinbrück ganz offen zu, dass sein Facebook-Profil von seinen Mitarbeitern gepflegt wird und sich dies auch als Bundeskanzler nicht ändern würde.

Das Internet wird noch lange nicht den persönlichen Dialog zwischen Politikern und Bürgern ersetzen, allerdings wird das Internet in Zukunft noch stärkeren Einfluss auf das tägliche Leben der Menschen und die gesamte Gesellschaft nehmen. Insbesondere für die Politik gilt es daher, den Anschluss an die neue Welt der Kommunikation nicht zu verlieren. Damit der kommunikative Spagat zwischen analoger und digitaler Welt gelingt, möglichst viele Bürger an Meinungsbildungsprozessen beteiligt werden und die steigende Politikverdrossenheit gebremst wird.

Die Frage wie sich poltische Kommunikation im Internet entwickelt, wird uns mit Sicherheit noch länger beschäftigen, als die Frage wen die Sozialdemokraten als Kanzlerkandidaten aufstellen.

Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier:

http://www.udldigital.de/steinbruck-ich-twittere-nicht/

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Politik to go – App-Angebote der Parteien im Kurzcheck

Zu jeder Zeit und von jedem Ort schnell mobil ins Internet gehen, mal eben seine E-Mails oder neue Statusmeldungen seiner Freunde bei Facebook checken. Keine Frage, für immer mehr Menschen ist ein Leben ohne Smartphone und Internetflat kaum mehr vorstellbar.

Dank mittlerweile hundertausender von Apps lassen sich Webanwendungen aus den verschiedensten Bereichen bequem auf Android-Telefonen oder auf dem iPhone und iPad nutzen. Auch Politiker, Parteien und Organisationen springen auf den App-Boom auf.

Bereits 2010 ging der Deutsche Bundestag mit seiner Bundestags-App an den Start.  Die mehrfach ausgezeichnete App bietet einen interessanten Einblick in die Arbeit des Bundestages, der Ausschüsse und Informationen zu den Bundestagsabgeordneten. Zusätzlich lassen sich Debatten per Audio-Stream live mit verfolgen.

Gerade im Hinblick auf das Superwahljahr 2013 mit den Landtagswahlen in Niedersachsen, Bayern, Hessen und der Bundestagswahl im September wird das Thema mobile politische Kommunikation an Bedeutung gewinnen. Es wird spannend mit welchen kommunikativen Strategien und Maßnahmen die Parteien  in den Wahlkampf ziehen werden.

Hier ein paar aktuelle App-Angebote der im Bundestag vertretenen Parteien im Kurzcheck:

CDU / UNION App


– Bietet das CDU Magazin als E-Paper
– Innerhalb des Magazins können Artikel weiterempfohlen werden
– Direkter Kontakt zu Parteiprofilen nicht möglich

Verfügbar für iPhone und iPad
Ausgabe ab 01/2012 abrufbar

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Fragen an Europa in 140 Zeichen

“Wen muss ich anrufen, wenn ich mit Europa sprechen möchte?” auf diese legendäre Frage von Henry Kissinger gibt es wahrscheinlich immer noch keine finale Antwort. Aber wer muss schon telefonieren, wenn er auch twittern kann.

Unter dem Hashtag #EO2012  beantworten hochrangige Europa-Abgeordnete wie Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments und José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, die Fragen der Twitter-User.

Während des zweistündigen Twitter-Chats wird das Thema „Europa in der Krise: Wie kann das Vertrauen der Bürger gewonnen werden?“ diskutiert.

Live übertragen auch unter: http://www.ombudsman.europa.eu/de/home.faces

Ein weiterer kleiner Schritt für mehr Kommunikation, Transparenz und Interaktion.

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Nur Gezwitscher? Live Chats auf Twitter

„Und nach der Sendung steht Ihnen unser Experte im Chat noch für Fragen zur Verfügung…“ mit diesem Satz werden oftmals Talkshows im Fernsehen beendet. So muss einer aus der Talkrunde noch nachsitzen und Fragen von „interessierten“ Zuschauern beantworten. Dieses doch etwas einseitige Frage-Antwort-Spiel findet in der Regel auf der Webseite des jeweiligen TV-Formats statt. Damit man die User zumindest auf den Seiten erreicht, auf denen sie die meiste Zeit surfen, findet eine solche Art von Chats, immer öfters in sozialen Netzwerken statt.

Ganz neue Optionen bietet hierzu die Plattform Twitter. So können klar -in Echtzeit- Themen diskutiert und mit dem richtigen #Hashtag schnell verbreitet werden.

Der Regierungssprecher hat es schon getan, Madonna twitterte zum neuen Album-Start und auch immer mehr Unternehmen tun es. Live-Chats in 140 Zeichen auf Twitter.

Dabei lässt die Einschränkung der Message auf 140 Zeichen keine ausschweifenden Antworten zu und zeigt hier einen klaren Vorteil. Zudem können so möglichst viele aktiv am Chat teilnehmen und eine Vielzahl an Themen, wenn auch nur angeschnitten, diskutiert werden.

Wie man einen Twitter Live-Chat als Marketingelement in einer Kampagne integrieren kann, zeigt aktuell Coca Cola. So veranstaltete der Getränkehersteller gemeinsam mit DAS BO einen Twitter Chat unter dem Motto „Move your Beat“. Im Rahmen der einstündigen Diskussion konnten die Twitter User ihre Fragen zur Kampagne stellen. (https://twitter.com/search?q=%23movetothebeat)

Egal ob für Unternehmen, Prominente oder Politiker auch hier gilt, ein Twitter-Chat kann nur ein ganz kleiner Baustein im gesamten Kommunikations-Mix sein. Ob und in welcher Form diese Art der Kommunikation hilfreich sein kann, ist von vielen Faktoren wie Authentizität und Nachhaltigkeit abhängig.

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Twitter an der Saar

Am Sonntag wählen die Saarländer eine neue Landesregierung. Beide Spitzenkandidaten der großen Parteien sind seit Wochen im Wahlkampf unterwegs. Auch im Internet sind Annegret Kramp-Karrenbauer und Heiko Maas mehr oder weniger aktiv.

Gerade für Twitter scheint die Kandidatin der CDU immer mehr Begeisterung zu entwickeln, so twitterte Sie alleine im Februar weit über 100 Tweets, im Gegensatz zum Herausforderer der SPD, der trotz über 1.800 Follower am 19. Februar 2012 seine Twitter Aktivitäten eingestellte.

Twitter an der Saar | Quelle: twitter.com | Stand 21.03.2012

Nimmt man die Anzahl der Follower so liegt Heiko Maas vorn, umso wichtiger wäre es Twitter wieder als Kommunikationsmittel zu reanimieren.

Die 1.423 Tweets von @_A_K_K_ lassen mal vermuten, dass Annegret Kramp-Karrenbauer Twitter als langfristigen Kommunikationskanal einsetzen wird.

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Die neuen Facebook-Fanseiten – mehr Platz für Politik?

Seit Anfang März 2012 gibt es die neuen Profilseiten, nicht nur für jeden privaten Facebook-User, sondern jetzt auch für die sogenannten Fanseiten. Unternehmen, Verbände oder Personen des öffentlichen Lebens können ab sofort ihr Profil darauf umstellen. Auch die ersten Politiker haben davon bereits Gebrauch gemacht. 

Über die Einführung der „neuen Profile“ wurde in den letzten Wochen bereits ausführlich diskutiert. Aber was ändert sich eigentlich? Nachfolgend werden ein paar neue Funktionen vorgestellt und wie diese sich auch auf die politische Kommunikation auswirken können.

Die sichtbarste Änderung ist das neue Titelbild. Das Covermotiv ist der „erste Eindruck“ von einer Fanseite. Gerade für Politiker und Parteien bietet es die Möglichkeit ein aktuelles Thema plakativ darzustellen und sorgt somit für mehr Aufmerksamkeit. Oder man nutzt die 851×315 Pixel Fläche ganz einfach zur Selbstdarstellung.

Generell setzt die neue Optik auf mehr Fläche und so können auch einzelne Beiträge mit größeren Bildern in der Timeline präsentiert werden.

Mit der „Highlight“ Funktion kann jede Woche ein Thema als Highlight gesetzt werden, welches dann sieben Tage prominent in der Timeline erscheint. So kann ein Thema auch ausführlicher und über mehrere Tage diskutiert werden.

Sich mit anderen Menschen zu vernetzen, sich auszutauschen und am Leben anderer teilzuhaben ist wohl der Grundgedanke von sozialen Netzwerken im Internet. Facebook zeigt zukünftig auf der Fanpage umfangreicher da, welchen Freunden die Seite noch gefällt und was sie darüber denken.

Gerade die Profile von Politikern im Social Web stehen oftmals unter besonderer Beobachtung und werden von der Öffentlichkeit kritisch beäugt. Ein wesentlicher Kritikpunkt richtet sich dabei auf die Aktualität eines Profils und die Intensität der Nutzung. Mit der neuen Timeline werden zeitliche Lücken auf den ersten Blick noch schneller sichtbar. Dieser „Profil-Lebenslauf“ ist gerade bei privaten Facebook-Profilen stark umstritten.

Bei Profilen von Politikern und Parteien bietet diese Funktion jedoch die Möglichkeiten jederzeit Standpunkte und Meinungen chronologisch nachzuvollziehen. Selbstverständlich gibt es auch bei der neuen Profil-Darstellung die Möglichkeit den „Beitrag löschen“ Button (zumindest für die offensichtliche Löschung) zu drücken.

Neben den mehr oder weniger offensichtlichen Änderungen, verspricht die neue Facebook Fanseite zudem neue Möglichkeiten der Seiten-Steuerung und zusätzliche Analysetools.

Zum 30.03.2012 werden dann alle Fanseiten automatisch auf das neue Profil umgestellt.

Mehr zur Umstellung und den neuen Funktionen gibt es auch hier: http://www.facebook.com/about/pages/

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Gauck, Demokratie und das Internet

„Jetzt also doch“ – so titelt SPIEGEL Online die Nominierung von Joachim Gauck am Montagmorgen. Der „Präsident der Herzen“ soll nun doch noch Bundespräsident werden.

Seine erste Kandidatur im Jahr 2010 löste gerade im Internet eine Welle der Begeisterung und Unterstützung aus. Seitdem hat sich viel getan – zu Guttenberg ist mit Hilfe des Internets über seine Doktorarbeit gestolpert und in den letzten Wochen hatte Christian Wulff ein Dauerabo für die Twitter Trendlisten.

Ein besonderes Anliegen von Joachim Gauck ist die Demokratie. Gerade in Zeiten anhaltender Politikverdrossenheit und den ersten Versuchen der Parteien von Bürgerbeteiligungen im Internet, wird es interessant sein, welche Ideen und Antworten der nächste Bundepräsident dazu finden wird.

Mit folgender Videobotschaft bedankte sich Joachim Gauck 2010 für die Unterstützung im Internet.

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Liquid Democracy ein Trend mit Zukunft?!

Es ist wohl das neue Zauberwort wenn es um politische Teilhabe im Internet geht. Fast jede Partei und seit letzter Woche auch die Bundesregierung, versuchen die Bürger „anzuzapfen“ oder lieber etwas freundlicher ausgedrückt, an politischen Entscheidungsprozessen teilhaben zu lassen.
Es werden „digitale Stammtische“ für Bürger eingerichtet, an denen sie ihre Vorschläge, Ideen und ihre Meinungen äußern können.

Für Parteien wie die Piraten, gehört die Online-Partizipation von Anfang an, zu einem zentralen Bestandteil des politischen Alltags. So kann jeder, auch ohne Mitgliedschaft, an Aktionen teilnehmen und sich in Wikis oder Foren an der Parteiarbeit aktiv beteiligen.

Unter dem Motto „Was wünschen Sie sich für unser Land im Jahr 2020?“ versucht die SPD-Bundestagsfraktion gerade gemeinsam mit dem Verein Liquid Democracy  e.V. eine Online-Debatte auszulösen. Interessierte Bürger, Organisationen und Fachleute können zu Positionspapieren von einzelnen Projektgruppen ihre Vorschläge und Antworten abgeben und darüber diskutieren.

Beim Zukunftsdialog der Bundesregierung gingen nach eigenen Angaben, in den ersten 24 Stunden bereits hunderte Vorschläge ein, die nun von einem Redaktionsteam geprüft werden. Das Projekt ist zeitlich befristet und endet nach mehreren Stufen im September 2012 mit einer Abschlussveranstaltung.

Quelle: Eigene Grafik | Plattformen der Parteien | Februar 2012

Quelle: Eigene Grafik | Plattformen der Parteien | Februar 2012

Es wird jedenfalls interessant sein, in welcher Form die Politik in den nächsten Monaten die neue digitale Teilhabe und deren Ergebnisse in die „analoge“ Welt übertragen wird. Denn nichts wäre fataler und würde die Politikverdrossenheit vieler Bürger weiter steigern, wenn den momentanen guten ersten Versuchen der Politik nach mehr Partizipation, die Nachhaltigkeit fehlen würde.

Klar nicht jede Frage, Anmerkung oder Idee kann beantwortet werden oder in einem Konzeptpapier einfließen. Alle Beteiligten sind inmitten einer Lern- und Experimentierphase, daher geht es vielmehr darum, einen Dialog zu schaffen, der von beiden Seiten intensiv und ernsthaft gewollt ist und so auch geführt wird.

Link zum Zukunftsdialog der SPD- Bundestagsfraktion:
https://zukunftsdialog.spdfraktion.de/
Link zum Dialog über Deutschland der Bundesregierung:
https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/10-Dialog/dialog_node.html

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Die SPD Troika auf Facebook

Auch wenn die SPD sich immer noch nicht festlegen will, wer Ihr Kanzlerkandidat oder doch Kanzlerkandidatin werden soll, lohnt es sich mal wieder zu prüfen, wer bei Facebook die Nase vorn hat.

Wenn der Kandidat aus dem Kreis der Trojka ernannt werden soll, führt weiterhin Frank-Walter Steinmeier. Ansonsten liegt die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft weit mit über 19.000 Freunden  im Facebook-Ranking vorn.

Die Troika - Stand 13.08.2012 | eigene Grafik

Die Troika – Stand 13.08.2012 | eigene Grafik

. Erst im Januar 2013 möchte sich die SPD auf einen Kanzlerkandidaten festlegen. Wer auch immer am Ende das Rennen machen wird, Steinmeier, Gabriel und Steinbrück sind natürlich auch im Social Web aktiv. So informieren, die SPD-Spitzenpolitiker Ihre Facebook-Freunde über politische Themen und geben mal mehr mal weniger Einblicke in Ihr Privatleben.

Die SPD-Troika auf Facebook

Die SPD-Troika auf Facebook

Interessant ist dabei die hohe Interaktions-Quote von Sigmar Gabriel so unterhalten sich aktuell 1.666 Facebook-Nutzer aktuell mit oder über den Parteivorsitzenden.

Der letzte Blick auf die Facebook-Aktivitäten der SPD-Trojka ist schon wieder ein wenig her. Seit dem 01.03.2012 hat jede Facebook Fanseite auch die Chronik-Ansicht. Zumindest auf den ersten Blick ist zumindest das Titelbild die sichtbarste Änderungen der Profile. Welche Auswirkungen die Umstellungen auf die Chronik-Ansicht für Politiker haben kann, wird hier in nächster Zeit auf http://www.somepo.de betrachtet.

SPD-Troika_März2012

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