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Die Bedeutung des Internets für die politische Kommunikation

Das Meinungsinstitut Forsa kam bereits 2009 im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM im Rahmen einer repräsentativen Telefonumfrage zu folgenden Ergebnissen: Für drei Viertel der jungen Wähler zwischen 18- bis 29-Jahren ist das Internet inzwischen das führende Medium, wenn es sich über poltische Themen informieren möchte. 81 % der politisch interessierten Internet-Nutzer greifen hierzu auf Onlineangeboten von Zeitungen oder TV-Sendern zurück. Jeder Dritte nutzt als Quelle die Webseiten der jeweiligen Parteien.

Immer stärker an Bedeutung gewinnen laut der Studie schon damals die Kommunikationsplattformen des Social Web. Mehr als jeder fünfte Bundesbürger informiert sich bei Facbook, Xing, YouTube oder StudiVZ. 22 % der Jüngeren nutzen Diskussionsforen oder Blogs und zeigen damit ein besonders hohes politisches Interesse.[1]

Durch die vernetzte und interaktive Kommunikation verbreiten sich Debatten und Diskussionen viel schneller und weiter. Das kann dazu führen, dass viele Dinge bewusster und politischer wahrgenommen werden. Das Internet hat dadurch auch eine Kontrollfunktion und kann die Politik stärker in die Pflicht nehmen.

Die Tendenzen zeigen es deutlich: das Internet wird die politische Kommunikation nachhaltig verändern. Die Parteien und Politiker müssen Lösungen entwickeln, wie Sie auf die technologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen, die das Internet ausgelöst hat reagieren werden, um den Anschluss an den Wähler nicht zu verlieren.

[1] Vgl. BITKOM 2009 – Internet wird wahlentscheidend. (Quelle: http://www.bitkom.org/de/presse/57545_60749.aspx)

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